Die Arbeit mit der Herkunftsfamilie des Kindes

Termin: Samstag, 23.10.2021
Seminar: 13.30 bis 17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Ravensburg
ReferentenInnen: Waldemar Wiedemann

Kooperationsveranstaltung mit dem Arbeitskreis zur Förderung von Pflegekindern und Pflegeeltern e.V. Ravensburg

Bei der Vermittlung eines Kindes in eine Pflegefamilie gibt es immer eine individuelle und meist längere Vorgeschichte, die zur Fremdunterbringung des Kindes in die Pflegefamilie führte. Die Eltern des Kindes haben mit verschiedenen Personen und Institutionen im Vorfeld einer Unterbringung Kontakt. Neben den eigenen biographischen Lebenserfahrungen der Eltern prägt vor allem diese Vorgeschichte die Akzeptanz zur Fremdunterbringung und die Bereitschaft der Eltern zur Zusammenarbeit mit den Pflegeeltern.

Pflegeeltern werden vor diesem Hintergrund von den Eltern des Pflegekindes mit eigenen Erwartungen und Vorannahmen belegt. Warum sollte Pflegeeltern das kümmern, könnte man fragen? Sie arbeiten doch mit dem Pflegekind.

Der Grund, sich mit den Eltern zu befassen, liegt darin, dass sich Spannungen und ungeklärte Erwartungen zwischen den Bezugspersonen eines Kindes sehr häufig auf diese übertragen und die positive Entwicklung von Kindern beeinträchtigen. Es muss daher das Bestreben von Pflegeeltern in Kooperation mit dem Jugendamt sein, ein möglichst spannungsfreies Miteinander mit der Herkunftsfamilie anzustreben.

Was bedeutet bei dieser Ausgangslage Arbeit mit der Herkunftsfamilie?
Wie kann sie gelingen?

Anhand konkreter Fallbeispiele soll herausgearbeitet werden, wie das Zusammenspiel von Jugendamt und Pflegefamilie im Umgang mit der Herkunftsfamilie aussehen kann, und wer wofür Verantwortung hat.
 

Gebühren für TeilnehmerInnen:

Einzelperson: 30 Euro I Paare 50 Euro

Mitglieder ABPA:

Einzelperson: 20 Euro I Paare 30 Euro

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