Kontakte zur Herkunftsfamilie - Notwendiges Übel oder Chance für die Identitätsentwicklung von Pflegekindern?

Termin: Samstag, 12.11.2022
Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (ohne Kinderbetreuung)
Veranstaltungsort: Baden-Baden
ReferentInnen: Sigrid Mosé, Jenny Blaufelder

Kooperationsveranstaltung mit der Initiativgruppe der Pflege- und Adoptiveltern der Städte Baden-Baden/ Rastatt und dem Pflegekinderdienst des Jugendamts Baden-Baden

Das Dreiecksverhältnis, "leibliche Familie - Pflegekind - Pflegefamilie" ist eines der schwierigsten und komplexesten Themen in der Pflegekinderhilfe. Viele Pflegeeltern empfinden den Umgang mit der Herkunftsfamilie - freundlich ausgedrückt :-) - als herausfordernd. Nicht immer erschließt sich ihnen die Notwendigkeit bzw. die Sinnhaftigkeit des gesetzlich geforderten Kontaktes. In anderen Pflegeverhältnissen wiederum gestaltet sich das Verhältnis zwischen allen Beteiligten unkompliziert oder zumindest erträglich.

Welche Möglichkeiten haben Pflegeeltern und Fachkräfte, zu einem guten Miteinander beizutragen? Wo gibt es Grenzen?

In unserem Tagesseminar wollen wir uns u.a. mit folgenden Inhalten beschäftigen:

  • Welche Bedeutung hat die Herkunftsfamilie für die oftmals traumatisierten Pflegekinder: ist sie Belastung oder Chance für die Identitätsentwicklung?
  • Die Rolle des Jugendamts und die Bedeutung transparenter Kommunikation für das Kind, die Herkunftsfamilie und die Pflegefamilie
  • Compliance von Herkunftsfamilien - Schlüssel für ein gelingendes Pflegeverhältnis
  • Wie sollten die Umgangskontakte gestaltet werden? Dos und dont´s ...
  • Welche praktischen Erfahrungen haben die Teilnehmer*innen gemacht?

Die Veranstaltung wird von den Erfahrungen einer jungen Frau bereichert, die viele Jahre in einer Pflegefamilie gelebt und viel zum Spannungsverhältnis  "leibliche Mutter - Pflegefamilie" zu sagen hat.
 

Gebühren für Teilnehmerinnen/ Teilnehmer:

Einzelperson: 55 Euro / Paare 100 Euro

Mitglieder ABPA:

Einzelperson: 30 Euro / Paare 50 Euro

 

zur Anmeldung