Der Schulalltag von Pflege- und Adoptivkindern im familiären und gesellschaftlichen Kontext

Termin: Samstag, 14.03.2020
Tagesseminar: 10.00 bis 16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)
Veranstaltungsort: Stuttgart
ReferentenInnen: Uta Maria Gohlke

Pflege- und Adoptivkinder haben aufgrund ihrer individuellen Sozialisation, die oft von Verlusterfahrungen und traumatischen Erlebnissen geprägt ist, kaum Möglichkeiten gehabt, Fähigkeiten zu erwerben, die ihnen einen Schulbesuch angstfrei, lustvoll und motivierend machen.

Im Rahmen der Veranstaltung soll es vor allem um die besonderen Bedürfnisse von Pflege- und Adoptivkindern im Schulalltag gehen.

Bei der Gestaltung von Lernprozessen, welche durch die verschiedensten Beeinträchtigungen geprägt sind, hat die Bindung des Kindes eine besondere Bedeutung. Eine einfühlsame Begleitung und Unterstützung soll helfen, Verhaltensweisen verstehbar und erklärbar zu machen, Versagensängste zu erkennen und vor Überforderung zu schützen. 

Wie können Übergänge im Verlauf der Schulzeit gestaltet und gut begleitet werden? Auf welchen rechtlichen Grundlagen können Hilfen und Unterstützungsangebote in Anspruch genommen werden? Welche Handlungsansätze sind gegeben, wenn deutlich wird, dass Kinder im herkömmlichen pädagogischen Kontext an ihre Grenzen kommen?

Dabei ist es auch erforderlich, Wege zu finden, wie die jeweilige Lernsituation des Kindes gut kommuniziert werden kann. Es gilt, gemeinsam mit der Schule nach Wegen zu suchen, Kindern mit Einschränkungen eine gute Lernsituation und Teilhabe am Leben zu ermöglichen.

Das Seminar soll dazu beitragen, dass der Schulalltag nicht nur bewältigt, sondern auch gut gestaltet werden kann.

Für einen anschließenden Austausch ist dabei ausreichend Zeit vorgesehen.

 

Gebühren für TeilnehmerInnen:

Einzelperson: 55 Euro I Paare 100 Euro

Mitglieder ABPA:

Einzelperson: 30 Euro I Paare 50 Euro

Kinderbetreuung pro Kind: 10 Euro 

 

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